Der Samstag startete wie immer, nur das dieses Mal das Schminken als Regenbogen oder als Vogel wegfiel. Puzzlen muss nach dem Aufstehen einfach sein, da führt zur Zeit kein Weg dran vobei.

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Während der große Kringel so vor sich ‘hinpuzzelte’, konnte ich mal kurz ein bisschen was für die Hausautomation tun.

Ganz obligatorisch gehen der große und der kleine Kringel samstags immer kurz nach halb neun mit Mama zum Bäckerauto, welches fast vor unserer Tür hält. Ein Fleischerauto ist auch immer dabei. Dieses Mal wollte der große Kringel unbedingt Sauerkraut beim Fleischer kaufen, da es Sonntag Schnitzel geben soll und sie das unbedingt mal mit Sauerkraut probieren will – warum auch nicht. Es gab aber leider kein Sauerkraut, also gab es das Schnitzel doch mit Blumenkohl und brauner Butter.

Während also alle drei unterwegs waren, wollte ich den Rasentraktor rausfahren um an den Anhänger zu kommen, in welchem noch Holz lag, mit dem wir ein Lagerfeuer machen wollten. Blöd nur, dass es dieses Jahr so wenig geschneit hat. Der Rasentraktor, welcher im Weg stand, sprang nicht an, sodass ich mich erst mal um den kümmern musste. Erst mal Ladegerät suchen und anschliessen um die Batterie wieder auf Vordermann zu bringen.

Kurz darauf konnte ich endlich mit dem großen Kringel den Anhänger rausziehen, das Holz in unsere Feuerstelle werfen und anzünden und schwupps hatten wir unser Lagerfeuer.

Irgendwann wurde das Feuer langweilig und uns kalt, also musste ‘ne andere Aufgabe her.

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Das wurde dann aber auch wieder langweilig, weshalb es wieder zum Feuer ging. Dieses Mal gesellten sich der kleine Kringel und die Mama dazu.

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Irgendwann gabs dann auch mal was zum Mittagessen. Samstag ist bei uns fast immer Nudeltag – geht schnell, schmeckt dem gK immer und macht wenig Abwasch. Win win win. Vorm Mittagessen musste aber noch schnell im Wohnzimmer mit dem kleinen Kringel gespielt werden – wenn er schon mal wach ist.

Mittagsschlaf. Ich mache mit dem großen Kringel immer Mittagsschlaf, meist darf ich mir aber immer erst mal die Schlafzimmertür von aussen anschauen, da sie sich unbedingt verstecken will, um dann gaaaanz laaut Huhhhh zu machen. Und so sitze ich da und starre und warte so vor mich hin und überlege, wann ich denn mal die Zeit finde, die Wand zu vergipsen.

Nach dem Mittagsschlaf ist vor der Zamperübung. Montag gehen die Kinder aus dem Kindergarten alle Zampern. Da musste schon mal das Kostüm Probe getragen werden und – weil Lagerfeuer – dann auch Punsch – Logisch. Außerdem wollte sie unbedingt dem Nachbarn das Kostüm zeigen, den sie dafür extra noch eingeladen hat.

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Als der Nachbar dann da war, hieß es – ihm zeigen, was so alles in der Scheune rumsteht und dabei erklären, was wir dann im Sommer alles wieder rausholen. Sie wollte ihn auch gar nicht mehr weglassen und hat es mit ihrer Überredungskunst geschafft, ihn davon zu überzeugen, mit ihr ins Wohnzimmer zu kommen und zu spielen.

Sonntag war dann ein ganz unspektakulärer Tag, Ich hab das Mittagessen gemacht ( Schnitzel mit Kartoffeln und Blumenkohl und leider ohne Sauerkraut) und die anderen drei eine »Wanderung«. Es sollte zumindest eine werden, der große Kringel wollte dann aber doch lieber so schnell wie möglich auf den Spielplatz.

Nachmittags beginnt dann bei uns immer ziemlich spät, da der gK an guten Tagen fast drei Stunden Mittagsschlaf machen kann. Sonntag war mal wieder Badetag. Das heißt, ich schnappe mir den kleinen Kringel und der große geht mit Mama in die Badewanne, danach ist es meist schon Zeit für das Abendessen.

Zur Zeit habe ich das große Glück, dass mir der gK nach dem Abendessen ab und zu mal helfen will, den Tisch abzuräumen und an guten Tagen hat sie sogar soviel Lust und Zeit, den Geschirrspüler aus und sogar wieder einzuräumen. Sonntag war so ein Tag.

Der gK hat es sich zur Zeit zur Angewohnheit gemacht, abends im Bett immer noch was essen zu wollen. Daraus ist jetzt ein kleines Ritual geworden. Sie schreibt mir über Mamas Handy eine Nachricht, dann gehe ich hoch, setze mich mit ihr nochmal in den Flur und esse mit ihr noch eine Butterstulle. Sonntags wollte sie aber gar keine Butterstulle, was die Nachricht schon vermuten lässt:

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Übersetzt heißt das: Ich will einen großen Apfel. Was auch sonst. Schöne Woche euch allen.

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