Böse Trump-Fans, guter Ureinwohner? Die zu einfache Geschichte einer Konfrontation | Übermedien

Doch das Video, auf dem die ganze Empörung beruht, zeigt nur einen kleinen Ausschnitt der Konfrontation. Betrachtet man die Vorgeschichte, die dank mehrerer Filmaufnahmen gut dokumentiert ist, ergibt sich ein anderes, deutlich komplexeres Bild. Es widerspricht der Darstellung des Ureinwohners Nathan Phillips, der im Nachhinein zum Held stilisiert wurde. Und es bestätigt weitgehend die Aussagen der Schüler, die sich als doppelte Opfer darstellen*: Erst einer Konfrontation vor Ort und dann einer grob verfälschenden Berichterstattung. Ihnen droht nun der Verweis von der Schule.

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Nazis raus, bitte. Aus der Gesellschaft. Geächtet, raus aus Funktionen, aus Behörden, aus dem Betrieb, aus sozialen Netzwerken, aus der Uni, aus der Öffentlichkeit. Kein Fußbreit. Dass wir darüber überhaupt reden müssen. Dass jemand „Nazis rein“ schreiben kann, dass jemand das liest und sagt, ist okay, drucken wir so. Selbst wenn Fleischhauer die Headline nicht selbst geschrieben hätte, aber in dem Fall trau ich ihm das zu, ist ja elemtentarer Teil seiner These – ich meine, dass niemand ihn geohrfeigt hat, stattdessen? Dass niemand die Person geohrfeigt hat, die das durchgehen ließ?

https://vonhorst.net/2019/01/20/19-1/

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»Also hab ich immer mehr gemacht, was ICH richtig fand und was auch mit meinen Bedürfnissen vereinbar war. Und der tolle Nebeneffekt: Ich hab plötzlich die anderen verstanden, die morgens beim Anziehen z.B. 10 min den Fernseher angemacht haben, einfach um sich 45 min Geschrei zu ersparen. (Und tatsächlich: Mehr als ein Jahrzehnt später: Das betroffene Kind zieht sich ohne Fernsehen um 7.30 Uhr an, geht auf eine weiterführende Schule und ist nicht fernsehsüchtig.)«

Quelle: https://dasnuf.de/gesignation/