Heizungsbau – Teil 2 – Die Heizung

Nachdem die ganzen Vorbereitungen abgeschlossen waren, durfte der Heizungsbauer ran. In der Küche wurde der neue Küchenofen aufgestellt, in den einzelnen Zimmern die Heizkörper installiert, im zukünftigen Büro der Pufferspeicher und im Keller die ganze Technik.

Vom Pufferspeicher werden von der Heizung nur 3/4 genutzt, das oberste viertel wird dann später nur für die Warmwasseraufbereitung sein ( falls sich jemand wundert, warum der Anschluss nicht beim obersten Thermostat ist)

Die Bilder sind leider nicht so berauschend, bei schlechten Lichtverhältnissen macht die iPad-Kamera nicht soviel her. Das wird sich in Zukunft aber mit ner neuen Kamera ändern.

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Im dritten Teil geht es dann um das Studium der Heizungstechnik – Heizkurven, hydraulischer Abgleich, Witterungsgeführte Vorlauftemperaturregelung, Fremdwärme – da kann man sich echt drinnen verlieren und sich die Nächte damit um die Ohren schlagen.

Und dann wird folgendes Dingens auch eine Rolle spielen, weil wie könnte es anders sein, hab ich natürlich auch noch versucht so viel wie möglich zu visualisieren und zu automatisieren und sprechen sollte unsere Heizung mit uns auch noch.

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Heizungsbau – Teil 1 – Die Vorbereitungen

Im Oktober haben wir angefangen unsere Heizung zu bauen. Für dieses Jahr ist die sind wir soweit fertig. Es folgen dann noch irgendwann ’ne Frischwasserstation und Wand- sowie Fußbodenheizungen. Die werden wir aber erst einbauen, wenn wir den Boden oder die Wände der einzelnen Räume sowieso komplett neu machen. Eins nach dem anderen ist das Motto. Wir haben jetzt vier Heizkörper, die beiden wichtigsten im Bad und im Schlafzimmer. Die werden von einem Pufferspeicher versorgt, der wiederum von unserem neuen Küchenofen gespeist wird.

Als erstes musste der alte Küchenofen abgerissen und der Platz für den neuen Ofen vorbereitet werden. Schade drum, aber das Haus hat eben nicht die Größe, dass man einfach mal Sachen stehen lassen kann, die zwar schön aussehen (könnten), der Nutzen aber nicht mehr gegeben ist.

alter Küchenofen
alter Küchenofen
sieht nicht mehr ganz so gut aus
sieht nicht mehr ganz so gut aus

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Fast gleichzeitig kam der Boden vom Büro dran. Dort steht der Pufferspeicher drin, da wir dort am meisten Platz haben, er dort nicht stört und direkt darunter der Keller ist, in dem die komplette Heizungstechnik ihren Platz findet. Das Problem war nur, dass die Kellerdecke eine Preussischen Kappendecke ist und der Boden im Büro mal nicht ganz so existent. Soll heißen, hier ’n bissl Holz und da ’n bissl bröckeliger Beton. Also erstmal nen Statiker beauftragt. Nicht, dass der Pufferspeicher mit seinen 1200 kg irgendwann ungewollt im Keller steht. Das Ergebnis waren dann vier Stützen im Keller, ne Menge Leichtbeton und Stahlbeton. Im gleichen Atemzug wurde auch gleich noch ein Fenster, welches hier schon seit einem Jahr rumstand, im zukünftigen Büro eingebaut.

der alte Fußboden kommt raus
der alte Fußboden kommt raus
»alten Fussboden« entfernen
»alten Fussboden« entfernen
Leichtbeton mit gleichzeitiger Dämmfunktion
Leichtbeton mit gleichzeitiger Dämmfunktion
noch kein Fenster
noch kein Fenster
Loch in der Wand
Loch in der Wand
Neues Fenster - Nordseite
Neues Fenster – Nordseite
im Keller werden die Träger abgestützt
im Keller werden die Träger abgestützt
Warten auf den Beton
Warten auf den Beton
Beton wird geliefert
Beton wird geliefert

 

der Beton darf trocknen
der Beton darf trocknen

Dach ‚t ich’s mir doch …

dass das gut aussehen wird.

Endlich ist ein neues Dach auf unserem kleinen Nebengebäude. Die Firma Weso war so freundlich das dieses Jahr noch in ihren engen Zeitplan zu packen. Voilà – neuer Dachstuhl, neues Dach und viel neuer Platz. Und vor allem: Keine Angst mehr, dass die Ziegel vorn einfach mal so auf die Straße oder jemandem uff’n Kopp fallen.

Falls sich jemand für die Ziegel interessiert – da sind ’se:
http://www.braas.de/produkte/katalog/d/dachziegel-granat-granat-13v.html

 

Friseurtermin

Das frühere Backhaus sah obenrum irgendwie nicht mehr so gut aus. Da war eindeutig ein Friseurtermin vonnöten.

Hier ’n paar Balken weg und da ’n paar Extensions hin, und schon konnte man das ganze auch wieder als Frisur bezeichnen. Der Rest muss noch ne Weile warten, ist ja schließlich keine 5-Minuten-Schönheitsfarm hier.

Auf dem Bild da oben sieht das so aus, als hätte Tini das ganze Backhaus selbst gedeckt, stimmt aber nicht. Beteiligt waren noch vier Leute, meine Wenigkeit und ein netter Nachbar, der, als es dunkel wurde, uns nen ordentlichen Strahler vorbei gebracht hat. Wer sehen will, braucht nette Nachbarn, so schauts mal aus.

 

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Beam me up, Scotty

Eigentlich hätte ich ja gern einen Replikator, oder ’nen Transporter zum Beamen oder ein Holodeck haben wollen, da es diese Sachen aber leider noch nicht gibt, mußte für den „Nerd-Trieb“ eben erst mal eine Photovoltaikanlage herhalten. Die läuft jetzt auch schon ganz ordentlich und produziert mehr Strom, als wir selbst zur Zeit verbrauchen können. Die Hoffnung ist jetzt, daß es irgendwann in den nächsten zehn Jahren dann ordentliche und sinnvolle Speichersysteme gibt, die es schaffen, wenigstens unseren Jahresbedarf wegzuspeichern. Sollte das bis dahin noch nicht funktionieren, muß eben doch über kurz oder lang ein Holodeck her, welches dann im Sommer den Strom verbrauchen kann.

Wechselstrom

Unser Strom wechselt demnächst seine Höhenlage, von über der Erde nach unter der Erde. Also mal schnell mit Mr. Baumaschinenverleiher telefoniert und ’nen Drucklufthammer ausgeliehen, um den ersten bescheuer… Beton wegzukloppen. Die Rutschpartie auf unserer Terasse hat damit auch ein Ende, da die Fliesen auch noch dran glauben mußten. Jetzt heißt es warten auf die Erdkabelverlegemannschaft.

Winterbaustelle

Um auch jetzt, wo es bald kälter wird, im warmen weiterbauen zu können, haben wir schonmal die neue Wand zum Dachboden eingebaut. Um später dann da oben auch was verstauen zu können, ist anstatt ‘ner einfachen Luke ein Fenster eingebaut – da zieht jetzt nüscht mehr – schön, wenn man nen Fensterbauer kennt.

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