Standhafter Feumel

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Im Frühjahr kam ein Nachbar daher und lud einfach so seinen Hänger auf unserem Grundstück ab. Da war Holz drauf. Er kam dann noch ein paar mal, somit wurde es immer mehr. Nach einer Nachmittagsaktion mit vielen, vielen Leuten war es dann auch auf eine akzeptable Stapellänge von einem Meter geschrumpft.

Was macht man nun aber mit dem vielen Holz. Richtig, eine Feumel, wie die Holzmiete im sächsisch-thüringischen heißt, bauen. Da man die hier in der Ecke öfter sieht, wollte ich das auch mal probieren.

Also Säge und Axt raus und los ging’s und weil so ein kleines Häuschen ja auch nur fetzt, wenn eine Art Fenster mit Beleuchtung drin ist, bekam die Feumel das auch.

Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken, dass sie standhaft bleibt. Im nächsten Jahr gibts wieder eine Holzmiete, dann bleibt die Axt aber so lange wie möglich drin – da muss es dann der Holzspalter richten (mimimimi).

Ihr könnt ja mal in die Kommentare schreiben, wie ihr so eine Holzmiete nennt, scheint ja dann doch noch viele andere Bezeichnungen je nach Region dafür zu geben.

Die Wandersäge

Letztens war ein mobiles Sägewerk da, um ein paar Baumstämme zu sägen, die bei uns am schattigsten Plätzchen lagerten. Da wir dieses schattige Plätzchen nun aber langsam mal freibekommen wollen ( nachdem wir es im Laufe der letzten Jahre immer weiter zugestellt hatten), mussten als aller erstes die Baumstämme gesägt werden.

Der Schafskälte-Küchenunterschrank

Mitte Juni – eigentlich die optimale Zeit draußen irgendwas im Garten zu machen. Da dieses Jahr die Schafskälte aber mal so richtig eklig kalt und nass auch hier in Kringelsdorf alles zum Stillstand gebracht hat, musste ich mir was suchen, was ich drinnen machen kann. Zum Beispiel unseren neuen Küchenschrank, der nun schon fast ein Jahr in der Scheune auf Schleifpapier und Lack wartet. Die Kälte hat gereicht, den Unterschrank fertig zu bekommen. Mal sehen, wann jetzt für den Oberschrank Zeit ist.