Standhafter Feumel

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Im Frühjahr kam ein Nachbar daher und lud einfach so seinen Hänger auf unserem Grundstück ab. Da war Holz drauf. Er kam dann noch ein paar mal, somit wurde es immer mehr. Nach einer Nachmittagsaktion mit vielen, vielen Leuten war es dann auch auf eine akzeptable Stapellänge von einem Meter geschrumpft.

Was macht man nun aber mit dem vielen Holz. Richtig, eine Feumel, wie die Holzmiete im sächsisch-thüringischen heißt, bauen. Da man die hier in der Ecke öfter sieht, wollte ich das auch mal probieren.

Also Säge und Axt raus und los ging’s und weil so ein kleines Häuschen ja auch nur fetzt, wenn eine Art Fenster mit Beleuchtung drin ist, bekam die Feumel das auch.

Jetzt heißt es nur noch Daumen drücken, dass sie standhaft bleibt. Im nächsten Jahr gibts wieder eine Holzmiete, dann bleibt die Axt aber so lange wie möglich drin – da muss es dann der Holzspalter richten (mimimimi).

Ihr könnt ja mal in die Kommentare schreiben, wie ihr so eine Holzmiete nennt, scheint ja dann doch noch viele andere Bezeichnungen je nach Region dafür zu geben.

Die Wandersäge

Letztens war ein mobiles Sägewerk da, um ein paar Baumstämme zu sägen, die bei uns am schattigsten Plätzchen lagerten. Da wir dieses schattige Plätzchen nun aber langsam mal freibekommen wollen ( nachdem wir es im Laufe der letzten Jahre immer weiter zugestellt hatten), mussten als aller erstes die Baumstämme gesägt werden.

Kleines Bilder-Frühlings-Update

Mehr Hände – mehr schaffen. Denkt man eigentlich immer. Jetzt wohnen hier bei uns zwei Hände mehr und alles geht irgendwie langsamer voran, als noch mit vier Händen – die beiden Hände sind aber so süß, dass uns das mal gar nichts ausmacht.

Es sind ein paar neue Pflanzen dazugekommen, der Schredder-Berg wird langsam immer kleiner und das Frühlings-Unkraut ist auch so langsam gezähmt.

 

Ganz schön früh Ling

Der Frühling ging ja dieses Jahr ziemlich gut und zeitig und auch eher sommerlich los.

Da konnte man schon ‘ne Menge machen. Der Kompost ist fast fertig durchgesiebt und befreit von Kram, den wir da letztes Jahr, aus welchen Gründen auch immer, reingeschmissen haben. Aus Fehlern lernt man, wa.

Die Beete sind vorbereitet – Schwarzwurzel, Möhren, Zwiebeln, Karotten, Gewürze und noch ‘n bissl mehr Zeug ist schon in der Erde; die Wildhecke wächst so vor sich hin, der Berg ist fast komplett ‘ent-unkrautet’ und der kleine Mini-Wall wurde jetzt auch schon bepflanzt ( mal wieder mit Pflanzen, wie könnte es anders sein, die wir uns bei lieben netten Nachbarn ausgebuddelt haben).

So geht das hier zwar alles langsam, aber eben stetig weiter. Spaß muß es uns ja auch noch machen und da passt Stress mal so gar nicht ins Konzept.

 

Friseurtermin

Das frühere Backhaus sah obenrum irgendwie nicht mehr so gut aus. Da war eindeutig ein Friseurtermin vonnöten.

Hier ‘n paar Balken weg und da ‘n paar Extensions hin, und schon konnte man das ganze auch wieder als Frisur bezeichnen. Der Rest muss noch ne Weile warten, ist ja schließlich keine 5-Minuten-Schönheitsfarm hier.

Auf dem Bild da oben sieht das so aus, als hätte Tini das ganze Backhaus selbst gedeckt, stimmt aber nicht. Beteiligt waren noch vier Leute, meine Wenigkeit und ein netter Nachbar, der, als es dunkel wurde, uns nen ordentlichen Strahler vorbei gebracht hat. Wer sehen will, braucht nette Nachbarn, so schauts mal aus.

 

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The battle of the years

Wie sich das eigene Grundstück verändert, sieht man immer erst selbst, wenn man sich mal wieder alte Bilder anschaut. Wir wohnen nun schon seit über einem Jahr in Kringelsdorf ( … und haben es bisher auch noch nicht bereut – ganz im Gegenteil.)

Was sich in diesem Jahr auf dem Grundstück verändert hat, sieht man anhand von Bildern ganz gut, deshalb nachfolgend mal der Versuch der Gegenüberstellung zweier Fotos von derselben Stelle aus fotografiert. Die Kamera, mit der ich die damaligen Aufnahmen gemacht habe, war leider nicht so gut, aber besser schlechte Bilder als gar keine Bilder.

P.S. die Bilder kann man per Mausklick auch vergrößern

 

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11. Januar 2012 vs. 15. Mai 2013

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11. Januar 2012 vs. 15. Mai 2013

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11. Januar 2012 vs. 15. Mai 2013

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11. Januar 2012 vs. 15. Mai 2013

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13. Januar 2012 vs. 15. Mai 2013

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06. März 2012 vs. 15. Mai 2013

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25. August 2012 vs. 15. Mai 2013

Beam me up, Scotty

Eigentlich hätte ich ja gern einen Replikator, oder ‘nen Transporter zum Beamen oder ein Holodeck haben wollen, da es diese Sachen aber leider noch nicht gibt, mußte für den “Nerd-Trieb” eben erst mal eine Photovoltaikanlage herhalten. Die läuft jetzt auch schon ganz ordentlich und produziert mehr Strom, als wir selbst zur Zeit verbrauchen können. Die Hoffnung ist jetzt, daß es irgendwann in den nächsten zehn Jahren dann ordentliche und sinnvolle Speichersysteme gibt, die es schaffen, wenigstens unseren Jahresbedarf wegzuspeichern. Sollte das bis dahin noch nicht funktionieren, muß eben doch über kurz oder lang ein Holodeck her, welches dann im Sommer den Strom verbrauchen kann.